DAS ERSTE TREFFEN

Für das erste Treffen ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig. Folgende Dinge müssen Sie vorher klären:

Stellen Sie sicher, dass Sie einen Überblick darüber haben, wer  kommen wird, möglichst eine vollständige Teilnehmerliste. Wenn Sie Teilnehmer/innen durch persönliche Gespräche einladen, seien Sie aufmerksam dafür, was Sie in diesem Gespräch erfahren. So können Sie sich besser auf die Menschen einstellen, die beim ersten Treffen zusammenkommen werden. Gut ist es, wenn Sie möglichst jede/n mit Namen begrüßen können.

Seien Sie rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt. Falls das Treffen in einer Privatwohnung statfindet, sollte der Ablauf mit dem/der Gastgeber/in durchgesprochen und geklärt werden, welche Aufgaben er/sie übernimmt. Sorgen Sie dafür, dass der Raum frei von Störungen ist. Kleine Snacks und Getränke sind für das erste Treffen eine gute Idee.

Wenn Sie mit fertigem Material arbeiten, sorgen Sie dafür, dass genügend Hefte vorhanden sind. Am besten ist es, wenn jede/r Teilnehmer/in seine/ihre eigenen Unterlagen hat. Bleistifte zurechtlegen könnte auch eine gute Idee sein. Mögliches Arbeitsmaterial ist die Serendipity-Reihe.

Seien Sie als Leitung darauf vorbereitet, das Treffen zu leiten. Haben Sie sich mit den einzelnen Phasen des Treffens vertraut gemacht (etwas „Lockeres“ zum Auftauen, ein Gespräch zum Thema oder über einen Bibeltext und einen Teil zum persönlichen Austausch)?

Beim ersten Treffen ist besonders wichtig, dass jede/r Teilnehmer/in bisherige Erfahrungen sowie Erwartungen und Wünsche an die Kleingruppe nennen darf. So kann eine gemeinsame Basis geschaffen werden, auf der das spätere Programm der Gruppe aufbaut. Außerdem kann die Gruppe sich Gedanken über gemeinsame Ziele machen und welche inhaltlichen Themen sie interessieren würde. Mögliche Fragen dazu, finden Sie hier.

Es lohnt sich, gleich beim ersten Treffen bzw. relativ früh auf bestimmte Grundregeln für die Kleingruppe gemeinsam festzulegen. Denn es ist gut, sich als Gruppe über Wünsche und Grundregeln im Umgang miteinander, und ebenfalls über organisatorische Fragen klar zu werden. Je besser der äußere Rahmen organisiert ist, desto mehr Raum bleibt für das inhaltliche Gespräch und für die Gemeinschaft. Ein mögliches Beispiel einer Gruppenvereinbarung sowie die acht Grundwerte und viele weitere hilfreiche Fragen und Konzepte finden Sie zum Ausdrucken unter Downloads. Diese sind sehr hilfreich, um respektvoll miteinander umzugehen, im Glauben zu wachsen und an sich selbst zu arbeiten.

Denken Sie daran: Ein gut organisiertes und gelungenes Treffen bestimmt die Atmosphäre für die kommende Zeit – und leistet noch ein Stück Überzeugungsarbeit für eventuell noch unentschlossene Teilnehmer/innen.

Begrüßen Sie jede/n Teilnehmer/in. Planen Sie eine Vorstellungsrunde, in der jede/r Teilnehmer/in etwas über sich erzählen kann. Namen, Beruf und Alter sollten alle Teilnehmenden am Ende der Runde wissen.

Sorgen Sie, falls nötig, dafür, dass eine Kinderbetreuung sichergestellt ist und jeder über das Betreuungsangebot Bescheid weiß.

Klären Sie die Frage, ob die Gruppe prinzipiell offen für neue Mitglieder sein will.

Nach dem ersten Treffen sollten Sie sich noch einmal mit jeder/m Teilnehmer/in in Verbindung setzen. Sagen Sie einfach, dass Sie sich gefreut haben, dass sie/er dabei war.