EM-Reisetipp des Tages: Lille

Lille: Stade Pierre-Mauroy

Lille: Stade Pierre-Mauroy

Tag 6 der Fußball-EM 2016

WER DIE GEBURTSSTADT DES EX-PRÄSIDENTEN CHARLES DE GAULLE BESUCHT, taucht ein in eine  einzigartige Mischung aus französischer Lebensart und flämischer Tradition.

Große Kulturfestivals und berühmte Trödelmärkte wie der „Braderie de Lille“ laden zum Bummeln und Staunen ein. Wer sich in dieser fröhlichen Metropole unter die Bevölkerung mischen möchte, kommt am „Sébastopol“ nicht vorbei. Dort ist Küchenchef Jean-Luc Germond mit Bravour am Herd zugange. Eine seiner Spezialitäten: Potjevlesch, eine Terrine aus verschiedenen weißen Fleischsorten, die in Bier, Knoblauch, Sellerie, Thymian, Lorbeerblättern und weißem Speck 24 Stunden lang mariniert werden muss, ehe Wachholderschnaps und eine Schweineschwarte hinzugefügt werden.

In der Altstadt kann man entlang prächtig geschmückter flämischer Häuser flanieren und in eine bodenständige Stadt eintauchen, die von der Großzügigkeit und Herzenswärme der Menschen regiertBeitragsbild_EM wird. Touren unternimmt der Besucher am besten mit dem Segway. Umweltschonend, bequem und amüsant lassen sich so das Naturhistorische Museum, die Ausstellung der Werke des Malers Henri Matisse oder die Grand Place mit Alter Börse erkunden.

Übrigens: Das nagelneue „Stade Pierre-Mauroy“ in Villeneuved’Ascq, einem Vorort von Lille, hieß eigentlich „Grand Stade Lille Métropole“. Als jedoch Pierre Mauroy, 30 Jahre beliebt als Bürgermeister der Stadt, plötzlich starb, wurde die Arena kurzerhand nach ihm benannt.

Aus: Stollwerk / Fischer: „You’ll never walk alone. Der neue Begleiter zur EM 2016“, 96 Seiten, Taschenbuch, ISBN 978-3-7655-4280-0

This entry was posted in Allgemein, Fußball-EM 2016. Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*