ABLAUF EINES KLEINGRUPPENTREFFS

Das Grundgerüst für einen Kleingruppenabend ist ganz einfach …

Einstieg:

Ankommen und Zusammenfinden. Zu Beginn eines Treffens muss jede/r erst einmal ankommen können, um während des Treffens ganz dabei zu sein. Einstiegsrunden „zum Auftauen“ und ein paar Snacks helfen dabei. Die Einstiegsrunden bieten zumeist einen humorvollen Einstieg in das Thema des Abends, der zum Schmunzeln bringt und bereits zum Nachdenken anregt. Sie sind die Eingangstore zu einer persönlichen Gesprächsebene: hier ist Raum für Erinnerungen, Träume, Wünsche, besondere Erlebnisse und die Dinge, die jeden einzelnen in besonderer und einmaliger Weise ausmachen.

Bibelgespräch:

Gemeinsam nach dem Glauben fragen. Hier geht es um die Begegnung mit biblischen Texten und um das Gespräch über Lebens- und Glaubensfragen. Eine kurze Einführung  und Fragen zum Text helfen zum Einstieg in das Gespräch. Man kann dann gemeinsam an den Fragen arbeiten. Bei einer größeren Kleingruppe ist es eventuell sinnvoll, die Gruppe zu teilen, damit jeder mal zu Wort kommt. Gemeinsam fasst man dann die Ergebnisse zusammen.

Austausch:

Raum für persönliche Anliegen. Hier kann alles zur Sprache kommen, was einzelne Teilnehmer/innen sonst noch bewegt. Selbstverständlich können auch offen gebliebene Fragen aus dem Bibelgespräch weiterverfolgt werden. Vor allem ist hier die Gelegenheit, davon zu berichten, was gerade im eigenen Leben wichtig, schön, schwierig usw. ist. Dieses Gespräch schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Gruppe zusammenwächst, und dass jede/r mehr und mehr am Leben der anderen teilnehmen kann: durch konkrete Hilfe in einzelnen Anliegen, indem man füreinander betet, durch den Austausch von Erfahrungen auch zwischen den einzelnen Kleingruppentreffen. Hier wird Glaube konkret. Der Austausch ist der „Herzton“ des Gesprächs, der bei keinem Gespräch fehlen sollte.

Mehr als sieben Teilnehmer:

Sobald die Gruppe mehr als sieben Teilnehmer/innen hat, ist es sinnvoll, zum Bibelgespräch Vierergruppen zu bilden. So hat jeder die Chance, sich am Gespräch zu beteiligen, und der vor gegebene Zeitrahmen kann eingehalten werden.

Serendipity_Haus_Kreis

Einstieg:
Große Runde

Serendipty_Haus_Gruppe

Bibelgespräch:
Vierergruppen

Serendipity_Haus_Kreis

Austausch:
Große Runde

 

 

 

 

 

 

Wenn Sie sich zum Gespräch in Vierergruppen aufteilen, kann Ihre Gruppe wachsen, ohne zu schnell „zu groß“ zu werden. Sie können am Ende jedes Treffens einen symbolischen Stuhl in die Runde stellen und darum beten, dass dieser freie Platz beim nächsten Treffen besetzt ist.

Das Ziel dabei ist …

einander kennen zu lernen und zu einer echten Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Tragfähige Beziehungen ruhen auf drei Pfeilern:

Pfeiler eins: Kennen lernen. Wir erzählen unsere Geschichte – Wer bin ich? Was hat mich geformt und ist mir wichtig? Was sind meine Hoffnungen und Träume?

Pfeiler zwei: Annehmen und verstehen. Welche Erfahrungen eines/r anderen kann ich teilen? Was möchte ich ergänzen oder mitnehmen?

Pfeiler drei: Bedürfnisse mitteilen. Wir versuchen, gemeinsam die Spur Gottes im eigenen Leben zu entdecken – Womit kämpfe ich gerade? Wie könnte mein Weg weitergehen? Wo wünsche ich mir Hilfe von anderen, durch den Glauben oder von Gott?

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